Freitag, 31. Oktober 2014

Happy Halloween my lovely Bat

Endlich Halloween!
Das kleine Fräulein hat diesem Tag mindestens so sehr entgegen gefiebert wie Weihnachten. Sie mag zwar nicht von Haus zu Haus ziehen, freut sich dafür aber umso mehr darauf den vorbeiziehenden Kindern die Türe zu öffnen und diese zu erschrecken.

Weil das Halloween Outfit von 2010 nun leider endgültig zu klein ist, musste etwas neues her. Eine Fledermaus sollte es sein. Also habe ich ein Stückchen 'Lovely Bat' Jersey bestellt und ein Fledermaus-Kleid genäht.
Mal sehen ob es auch wieder 4 Jahre lang mitwächst ;)







Jersey: Cherrypicking / Swafing
Schnittmuster: 'Madita' von Hedinäht zum Kleid verlängert
Haarreif und Strumpfhose: H&M
Maske: selbst gebastelt
Velours-Fledermaus: peppauf

Montag, 27. Oktober 2014

Das kleine Fräulein KRAM präsentiert:

Das kleine Fräulein liebt Glitzer in jeder Form. Deshalb erklärte ich mich kürzlich bereit den neuen KNORR prandell crystal PEN mit ihr zu testen, der uns für dieses Posting zur Verfügung gestellt wurde.

Für Halloween wünschte sich das Fräulein eine Fledermaus Maske, die es mit den kleinen Glitzersteinen verzieren wollte.
Die selbstklebenden Steinchen sind sowohl für Papier als auch für Textilien erhältlich, deshalb hat sie der Fledermaus auf ihrem Halloween Kleid zusätzlich noch Glitzer Augen verpasst.
Die Bedienung des crystal PEN ist kinderleicht und selbsterklärend, funktioniert wie eine Art Stempel, so dass ich überhaupt nicht helfen musste.
Sie freut sich sehr über ihr neues Spielzeug und wird hier sicher binnen kürzester Zeit einiges mit Strasssteinchen verzieren.

 



Montag, 20. Oktober 2014

Lesestoff: Der Tote und das Mädchen {Rezension}

'Der Tote und das Mädchen' von Martina Bick

Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor. "Wetten, dass es in Hamburg wieder einen Toten gibt, wenn ich nach dem Urlaub ins Büro komme?" 
Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt?
(Klappentext)

Da ich Richtung Herbst / Winter sehr gerne Krimis lese, wir vor kurzem ein Wochenende im Alten Land / Hamburg verbracht haben und mich außerdem das Cover des eBooks 'Der Tote und das Mädchen' ansprach, entschied ich mich für eine Rezension.
Die Geschichte ist der Auftakt zu einer Krimi Reihe mit der Kommissarin Marie Maas, die in Hamburg spielt. Bis heute sind bereits sieben weitere Krimis erschienen.
Das eBook ist mit rund 180 Seiten recht 'dünn', so dass ich es an einem verregneten Sonntag in einem Rutsch durchgelesen habe.
Ich wurde gleich zu Anfang stutzig, als mir nach kurzer Lesezeit ein 'DM' Preis über den Weg lief - daraufhin fand ich heraus, dass es sich bei dem Krimi um eine Neuauflage eines bereits 1995 unter dem Namen 'Tödliche Ostern' erschienenen Titels handelt.
Der Geschichte tut dies natürlich keinen Abbruch, allerdings hatte ich den Eindruck, dass der Text inklusive seiner alten Rechtschreibung 1:1 übernommen und nicht überarbeitet wurde, so wie das in der Regel bei Neuauflagen üblich ist.
Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig.
Mich konnte der Krimi leider nicht richtig fesseln, alles in allem war die Geschichte zwar plausibel, ich bin jedoch weder mit der Kommissarin, noch mit ihrem Freund - dem englischen Schriftsteller Tomkin - warm geworden.
Insgesamt fehlte mir die Spannung.

Wer nach Unterhaltung im 20.15 Uhr Krimi Stil - oder nach einer Geschichte die in Hamburg spielt - sucht, der ist bei dem Buch gut aufgehoben.
Für mich persönlich, darf es gerne etwas spannender sein.

Das eBook erschien im dotbooks eBook Verlag und wurde mir von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt.

Samstag, 18. Oktober 2014

Geldgeschenk zur Hochzeit {D.I.Y.}

Mitte September stand eine Hochzeit in der Familie auf dem Terminkalender.
Da schnell klar war, dass sich mein Cousin und seine Liebste Flittergeld wünschen und wir mit meinen Eltern und Geschwistern zusammenlegen wollen, hatte ich mir bereits vor Monaten eine tolle Idee von Maki abgespeichert.
Sie hatte damals eins ihrer Stickmuster zweckentfremdet, indem sie das Auto aus ihrer Stickserie Hochzeitszeit eingerahmt und mit Blechdosen in Form von eingerollten Geldscheinen verziert hat.

Ein Geschenk, bei dem wir uns sicher sein konnten, dass keiner der anderen Gäste das gleiche in der Hand hatte. Außerdem ist der Rahmen auch nach der Hochzeit ohne Geld-Einlage noch eine schöne Erinnerung.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Love is in the air

Eines unserer liebsten Herbst-Outfits besteht bereits seit einigen Wochen aus einem Hilda Rock und einem einfachen Lina Shirt im Hamburger Liebe Love Design.
Das kleine Fräulein kann man mit der Kombination Jersey + Cord + Rock + pink sehr glücklich machen.
Bald zeige ich euch noch mehr Design-Beispiele aus der tollen Herbstkollektion.
Ein Jersey Kleid konntet ihr hier bereits sehen.





Sonntag, 12. Oktober 2014

Etwas andere 12 von 12 im Oktober 2014 | Halloween Edition

Heute melde ich mich mit etwas anderen '12 von 12' aus der Versenkung.

Zuerst möchte ich aber meiner lieben Frau Kännchen, die die '12 von 12' immer so fleißig auf ihrem Blog sammelt, auch hier nochmal alles Liebe und Gute zum Geburtstag wünschen!

Letzte Woche ist meine kleine Schwester 23 geworden. Da wir tief im Herzen beide große Halloween Fans sind, dachte ich mir, ich ziehe den 30. Oktober einfach ein bisschen vor und backe ihr heute zu ihrer Geburtstagsfeier einen Friedhof-Kuchen.
Ich hoffe, mir nimmt den schwarzen Humor niemand übel.
(Bevor meine Schwester den Kuchen gleich zu Gesicht bekommt und ich heute Abend meine restlichen Fotos hinzufüge, zeige ich ihn euch schonmal schnell.)


 Ich habe das Grundrezept von meinem Weltmeisterkuchen genommen und einfach die Streusel weggelassen. Stattdessen habe ich den Kuchen mit einer Schoko Ganache (500 g Soja-Schlagsahne erhitzen und 400 g Zartbitter-Kuvertüre darin auflösen und über Nacht kalt stellen (nicht in den Kühlschrank!)) überzogen. Für die 'Grabsteine' habe ich fertige Kekse beschriftet (etwas Zuckerguss relativ steif angerührt, mit schwarzer Lebensmittelfarbe von Wilton eingefärbt und mit einer sehr dünnen Spritzbeutel-Tülle aufgetragen). Für den Zaun habe ich Schoko-Stäbchen in unterschiedlich lange Stücke geschnitten und rundherum auf der Ganache angedrückt.
Für die restliche Deko habe ich ein Plastik-Skelett zerlegt und etwas Kuchenteig vor den Grabsteinen zerbröselt.
Die Idee ist übrigens aus dem 'Sweet Dreams' Sonderheft der Zeitschrift 'Lisa - Kochen & Backen' und leider nicht von mir.







Ansonsten der ganz normale Wahnsinn - nach dem Aufstehen in's Bad, die Frage 'Was ziehe ich heute an?', Wäsche falten und so weiter.


Und bei euch so?  

Mittwoch, 24. September 2014

Lieblings-Rösti {Rezept} {vegan}

Mein Kind ist ein Kartoffelkäfer. Fragt man: Was möchtest du essen? antwortet sie in 99% der Fälle 'Kartoffeln mit...'
Da ich aber nicht jeden Tag Salzkartoffeln sehen kann, gibt es auch oft Kartoffelpüree, Kartoffelgratin, Backofen-Kartoffeln, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln, Eintöpfe mit Kartoffeln oder - wie letzte Woche - Rösti.
Letzteres geht total einfach.

Ihr kocht Pellkartoffeln, lasst sie abkühlen, schält sie und drückt sie anschließend durch eine Kartoffelpresse (wenn ihr die Kartoffeln weich kocht, ruiniert ihr euch die Kartoffelpresse im Idealfall auch nicht so wie ich *hmpf*).
Dann rührt ihr etwas Speisestärke unter die Kartoffeln (in meinem Fall: 1 gehäufter EL auf 800g Kartoffeln), würzt alles kräftig mit Salz und Pfeffer und hebt nach Belieben Zwiebeln (egal ob Ringe oder Würfel), Pinienkerne oder was ihr sonst so mögt unter.

Aus der Masse formt ihr dann in der Pfanne (Öl nicht vergessen) beliebig große Rösti, drückt sie etwas platt und schiebt alles mit einem Pfannenwender zusammen und bratet sie bei mittlerer Hitze so lange von der ersten Seite, bis sie am Rand leicht braun werden.
Zum Wenden nehme ich einen Teller zur Hilfe, auf den ich das Rösti stürze, um es dann mit der anderen Seite zuerst wieder in die Pfanne gleiten zu lassen.

Dazu passt ein grüner Salat mit Kartoffel-Dressing oder einer einfachen Vinaigrette mit Senf.

 

Montag, 22. September 2014

Photokina 2014

Gestern war ich zum ersten Mal auf der photokina in Köln und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.
Meine Kamera habe ich zwar die ganze Zeit mit mir rumgeschleppt, aber wie das dann vor Ort oft so ist (jedenfalls in meinem Fall)... gibt es plötzlich so viel zu sehen, dass ich so gerade noch dran denke ein paar Handy-Fotos im Vorbeigehen zu machen.

Ehrlich gesagt erschlägt mich das Angebot auf solchen Messen ja dermaßen, dass ich völlig die Orientierung verliere. Deshalb war ich froh, dass ich erstmal einen festen Anlaufpunkt hatte - und zwar den 'Handmade Kultur' Stand, an dem ich für einen kleinen Fotoworkshop zum Thema 'DIY Produkte gekonnt in Szene setzen' mit dem Fotografen Joachim Rieger aus Köln angemeldet war.

Insgesamt habe ich neben einigen Tipps & Tricks auch viele Inspirationen mitgenommen.
Und eine endlose Wunschliste an technischem Schnickschnack. 
War mir aber vorher irgendwie schon klar.
Neben vielen Neuheiten, die es zu entdecken gab, haben mich vor allem die Foto-Ausstellungen, besonders aber die 'Leica Galerie' begeistert.
Neben dem Themenschwerpunkt Musikfotografie gab es eine Menge eindrucksvoller Bilder aus Krisengebieten und Tschernobyl.
Außerdem konnten wir auf der FotoTV Stage dem Star Fotografen Manfred Baumann bei einem Live Shooting über die Schulter schauen.

Auf der nächsten Photokina, die im September 2016 stattfindet, bin ich hoffentlich wieder dabei.

Vielleicht wart ihr in den letzten Tagen auch dort und habt Lust mir zu erzählen, was euch am besten gefallen hat?



Freitag, 12. September 2014

12 von 12 im September 2014

Guten Abend Ihr Lieben!
Heute fasse ich mich kurz, denn ich muss ins Bett.
Morgen steht eine ganztägige Hochzeit auf dem Plan und wie der Zufall es so will, schleichen sich heute erneute Erkältungsanzeichen - wie auch schon pünktlich zur Hochzeit vor zwei Wochen - an. So etwas blödes.
Also schnappe ich mir sofort mein Meditonsin, wünsche euch ein sonniges Wochenende und lasse euch noch kurz meine '12 von 12' da.

 Heute morgen habe ich mich als erstes über meine neue Tischdecke gefreut und gleich danach über meine Stecknadeln geschmunzelt, die meine Freundin gestern neu angeordnet hat. Dafür ist normalerweise mein kleines Fräulein zuständig. Außerdem habe ich mich gefragt, ob ich am Sonntag endlich dazu komme die neuen Lieblings-Zeitschriften zu lesen.

Die Post brachte ein neues Spielzeug für mich. Ein Makro und Weitwinkel Objektiv für's iPhone. Auch das wird am Sonntag hoffentlich ausprobiert. Zu Mittag gab's einen flotten Nudelauflauf mit Lieblings-NichtKäseSoße.

Ein Gemeinschafts-Geldgeschenk für morgen vorbereitet und auf dem Weg zum Frisör ein bisschen eingekauft. Das kleine Fräulein hat derweil Taschengeld gegen Playmobil eingetauscht.

Mit frisch gebügeltenglätteten Haaren klimpere ich nun noch eine Runde mit den Wimpern, in der Hoffnung, dass Herr Kram meine Elefanten-Bluse für morgen bügelt. Das Foto ist total gestellt, denn ich bügele doch freiwillig nur beim Nähen ;)
Zum Abschluss noch ein Sofa-Fenster-Spiegel-Selfie, bevor ich gleich in's Bett falle.

Und bei euch so?

Montag, 8. September 2014

Go Lucky!

Der Herbst wird ziemlich kuschelig. Mein kleines Fräulein freut sich ganz besonders darüber, denn zum einen liebt sie flauschig weichen Nicki-Stoff und zum anderen gehörte Susannes Glücksklee von Anfang an zu ihren Lieblingsmustern.
Und auch die Neuauflage hat bei ihr voll in's Schwarze getroffen.
'Eine Kuschel-Jacke bitte' lautete die Bestellung. Gesagt, getan.
Den Schnitt mit dem schrägen Reißverschluss (Ottobre 03/2014) findet sie ganz besonders cool. Ich übrigens auch, denn es hängen bereits 3 solcher Jacken in ihrem Kleiderschrank.
'Go Lucky' erscheint im November in 4 knalligen Farb-Kombis auf Nicki - genau passend um gegen graues Wetter zu leuchten.



Donnerstag, 28. August 2014

Regenbogenkuchen - I finally did it! {inklusive Rezept und Anleitung} {vegan}

Bis vor gar nicht allzu langer Zeit, fand ich Einhörner ziemlich fürchterlich.
Beim Anblick diverser Fabelwesen stellten sich meine Nackenhaare förmlich auf.
Aber wie das oft so ist... muss man manchmal nur etwas lange genug unter die Nase gehalten bekommen, bis es einem irgendwann wie durch Zauberhand gefällt.
Anders kann ich mir jedenfalls auch diverse Modetrends bis heute nicht erklären.
Lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann habe ich mich geschlagen gegeben und musste gestehen: Hallo, ich bin Sarah und ich mag Einhörner. Irgendwie.
Das ist die einzig logische Erklärung dafür, dass ich diese innige Liebe zwischen dem kleinen Fräulein und besagten Tieren seit einiger Zeit unterstütze.
Na gut, spätestens bei Leni's Dream habe ich mich geschlagen gegeben und stolpere mittlerweile genauso selbstverständlich über Einhörner, wie über hübsche Stifte, bunte Klebebänder oder sonstiges Schnickeldi, das wie von selbst in meinen Einkaufskörben landet...

Das kleine Fräulein hatte sich einen ganz bescheidenen Geburtstagskuchen gewünscht.
Einen simplen Apfelkuchen, mit einer Schüssel Sahne als Kopf und 2 Löffeln als Fühler.
Hatte sie wohl in der Werbung entdeckt und mir genau beschrieben.
Da ich aber schon seit Jahren einen Regenbogenkuchen backen wollte, von dem mich bisher immer der Aufwand, in erster Linie aber der rote Farbstoff Karmin abgehalten hat und ich kürzlich über die veganen Lebensmittelfarben von Wilton gestolpert bin und außerdem wieder besagtes Einhorn vor meinem geistigen Auge auftauchte, dachte ich, ich überrasche sie mit einem bunten Regenbogen-Einhorn-Kuchen.
Der Einhorn-Ausstecher hatte sich blöderweise kurzfristig versteckt, so dass es eher ein Pferde-Regenbogen-Kuchen geworden ist - aber der gute Wille zählt!
Immerhin bin ich in letzter Sekunde noch auf die Idee gekommen eine Einhorn-Figur aus der Playmobil-Kiste zu fischen.

Seid ihr bereit für die Farb-Explosion?



 Die Back-Queens unter euch halten sich an dieser Stelle bitte die Augen zu und sehen großzügig über meinen vermurksten Fondant am Rand hinweg. Das muss ich nochmal üben, denn das Malheur war leider so großflächig, dass sich der Kuchen von keiner Seite vorteilhaft drapieren ließ.
Sorry, Bine ;)

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 Mein Regenbogenkuchen sollte nicht zu groß sein, damit die Stücke nicht zu mächtig werden. Also habe ich eine 20 cm Backform genommen und mein bevorzugtes Rührteig Rezept nicht verdoppelt, sondern nur die 1,5 fache Menge gemacht. Erschien mir zunächst etwas zu knapp, denn die einzelnen Böden wurden recht dünn und ich musste sie im Backofen wirklich hart werden lassen, damit sie nicht alle zerbrachen. So geschehen bei dem lilafarbenen Boden Nummer 1, der beim aus-der-Form-lösen in zig Stücke zerbrach (hab ihn aus Zeitmangel einfach auf der Kuchenplatte wieder zusammen gesetzt).
Aber letztendlich war der Kuchen nach meinem Geschmack genau richtig. Nicht zu hoch und am Ende überraschenderweise trotzdem saftig.

Und ja, ich habe den Kuchen für die Fotos tatsächlich schon angeschnitten, während das Kind noch in der Schule war. Ich konnte ja schlecht warten, bis er aufgegessen oder zerpflückt war. Anschließend habe ich das Stück natürlich ordnungsgemäß wieder eingesetzt - ohne dass es groß auffiel.






 Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein großer Fan von aufeinander abgestimmten Farben bin. Also habe ich den Tisch farblich passend zum Kuchen gedeckt. Rote Servietten zu einem pinkfarbenen Kuchen? Nicht mit mir :D
Ich hoffe, Herr Kram liest an dieser Stelle mit und glaubt mir jetzt endlich warum ich den ganzen Kram in unseren Küchenschränken wirklich, wirklich brauche.


 Neben dem Regenbogenkuchen gab's natürlich auch den gewünschten Apfelkuchen-Schmetterling, Marzipan-Kirsch-Muffins und für die Kinder zur Sicherheit Schokomuffins im Waffelbecher. Außerdem eine herzhafte Vollkorn-Lauch-Quiche, denn in Wirklichkeit esse ich ja viel lieber gesunde Sachen.
War übrigens - bis auf die Sahne zum Schmetterling - alles komplett vegan.





 Falls ihr bis hierhin tapfer durchgehalten habt, dann verrate ich euch jetzt noch das Rezept zur Belohnung.

Man nehme für den Rührkuchen:

450 g Dinkelmehl
190 g Margarine (z.B. Deli Reform oder Alsan)
190 g Rohrohrzucker
2 EL Sojamehl (mit 4 EL Wasser angerührt)
1 Prise Salz
5 gestrichene TL Backpulver 
230 ml Sojamilch
Wilton Lebensmittelfarben (icing colours) in pink, rot, gelb, grün, blau und lila
helle Marmelade als Füllung

Für die Ganache:

250 ml Soja-Schlagcreme
250 g Zartbitter Kuvertüre

Außerdem:

Rollfondant in gewünschter Farbe oder in weiß zum selber färben (klappt auch prima mit den Wilton Farben)

Margarine und Zucker mit dem Mixer schaumig rühren, restliche Zutaten zufügen und zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig (idealerweise durch abwiegen - desto gleichmäßiger werden die einzelnen Böden) auf 6 Schüsseln verteilen und nacheinander einfärben. Dazu die Lebensmittelfarben mit der Spitze eines sauberen Zahnstochers aufnehmen und gründlich in den Teig mischen, bis alles gleichmäßig gefärbt ist. Ich habe pro Farbe etwa 4 - 5 Zahnstocher benötigt, bis mir das Ergebnis gefiel. Bitte unbedingt jedes Mal einen neuen Zahnstocher verwenden, damit kein Teig oder ähnliches in die Farbtöpfchen gerät und sie nicht schlecht werden.
Eine Backform mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern einfetten, den Teig möglichst glatt darin verteilen und bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen für jeweils etwa 12 Minuten backen. Der Boden muss relativ fest sein, damit er nicht bricht.

Wenn alle Böden gebacken und ausgekühlt sind, geht es an den Aufbau.
Ich habe ein Blatt Backpapier in vier Streifen geschnitten und sie jeweils außen über den Rand meiner Kuchenplatte gelegt, damit die Platte sauber bleibt und sich die Streifen nach dem Verzieren einfach zu allen vier Seiten hin wegziehen lassen. Der Kuchen steht also nicht komplett auf Backpapier (das bekäme man hinterher nicht mehr rausgezogen), sondern nur mit seinen Rändern. Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich erklärt.

Da es ein Regenbogenkuchen sein soll, beginnt man natürlich mit dem lilafarbenen Boden, streicht ihn komplett mit heller Marmelade ein (rote könnte die Böden unschön verfärben), legt den blauen Boden oben drauf, dann den grünen, den gelben, den roten und zuletzt den pinkfarbenen (pink musste mit rein, also habe ich dafür orange weggelassen).
Die Marmelade zwischen den Böden nicht vergessen!

Danach tragt ihr mit einer Teigkarte rundherum eine Ganache auf. Die habe ich bereits am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt.
Ich habe 250 ml Soja-Schlagcreme erhitzt und 250 g Zartbitter Kuvertüre darin geschmolzen und ordentlich verrührt. Es reicht eine kühle Aufbewahrung, denn im Kühlschrank ist alles so fest geworden, dass ich die Ganache kurz in die Mikrowelle stellen musste, um sie wieder streichfähig zu machen.

Wenn die Schokomasse gleichmäßig aufgetragen ist, kommt der Kuchen in den Kühlschrank, bis die Ganache wieder schön fest ist. Das kann unter Umständen einige Stunden dauern.

Danach geht's an den Fondant. Ich habe veganen Rollfondant verwendet. Gibt's mittlerweile auch im Supermarkt ohne Gelatine oder ähnliches.
Den Fondant kann man entweder in der gewünschten Farbe fertig kaufen oder einfach selber einfärben.
Beim ausrollen, sollte man darauf achten, dass die Fondantdecke groß genug wird, um den kompletten Kuchen zu bedecken. Also den Durchmesser des Kuchens plus die doppelte Höhe plus 10 cm Spielraum.
Wie man den Kuchen perfekt mit Fondant bedeckt, schaut ihr euch sicherheitshalber auf YouTube an - das mache ich beim nächsten Mal vorher auch - versprochen!

Zum Schluss habe ich noch etwas weißen Fondant pink gefärbt und mit einem Keksförmchen Pferde für den Rand ausgestochen.

Dazu Kerzen in Regenbogenfarben, ein paar bunte Masking Tape Fähnchen und ein Einhorn aus dem Kinderzimmer und fertig war der Traum-Kuchen des kleinen Fräuleins.


 Ein Stück steht noch im Kühlschrank - musste ich für Herrn Kram aufheben, der leider nicht bei der Geburtstagsfeier dabei sein konnte.